Was wird eigentlich beim Asthmasport gemacht?

 

Der Asthmasport findet einmal wöchentlich unter Anleitung einer Asthmatrainerin statt. Zusätzlich werden die Kinder und Jugendlichen sowohl vor dem Sport als auch danach ärztlich betreut.

 

Der Asthmasport beinhaltet zum einen, den speziell auf Asthmatiker ausgerichteten Sportteil und zum anderen Auszüge aus dem Asthmaverhaltenstraining.

 

Die Kinder erlernen mit der Zeit, ihre eigene Belastbarkeit sehr genau einzuschätzen und wie sie sich bei einem Anfall entsprechend verhalten können.

 

Dazu gehören das Erlernen verschiedener Atem erleichternden Körperstellungen, die korrekte Einnahme des Notfallmedikamentes, die richtige Inhalationstechnik, Selbstkontrolle des aktuellen Lungenvolumens mit dem Peak Flow (Messgerät) und die Anwendung wirksamer Entspannungstechniken.

 

Ein ganz wichtiger Baustein ist, dass die Kinder sich in einer Gruppe anderer Asthmatiker in Ihrer Altersgruppe erleben und hier ihre Hemmungen abbauen können.

In der Gruppe fühlen sich die Kinder nicht mehr als Außenseiter, sondern können unter der fachkundigen Betreuung neue positive sportliche Erlebnisse erfahren. Sie lernen in Eigenverantwortung ihre körperlichen Grenzen kennen und können diese mit neuem Mut erweitern.

Während des Asthmasports haben die Eltern die Ruhe und Zeit, wertvolle Erfahrungen mit anderen auszutauschen.